Körperfett-Rechner
Der Körperfettanteil ist der Anteil deines Gesamtgewichts, der aus Fettgewebe besteht. Er beantwortet, was der BMI nicht kann: wie viel deines Gewichts Fett ist statt Muskel, Knochen und Wasser. Dieser Rechner nutzt die US-Navy-Methode und zeigt die Relative Fettmasse daneben, damit du siehst, wie weit zwei anerkannte Schätzungen auseinanderliegen.
Schätze deinen Körperfettanteil
Du brauchst nur ein Maßband. Läuft komplett in deinem Browser.
So misst du richtig
Messfehler sind die größte Fehlerquelle bei dieser Methode. Konsistenz zählt mehr als Präzision — miss jedes Mal auf dieselbe Weise.
- Hals — direkt unterhalb des Kehlkopfs, Maßband vorne leicht schräg nach unten. Kinn weder anwinkeln noch einziehen.
- Taille — bei Männern auf Nabelhöhe, bei Frauen an der schmalsten Stelle. Entspannt stehen und nach normalem Ausatmen messen. Bauch nicht einziehen.
- Hüfte (Frauen) — um die breiteste Stelle des Gesäßes, Maßband ringsum waagerecht halten.
- Körpergröße — ohne Schuhe, Fersen zusammen, gerade an einer Wand stehend.
Halte das Maßband straff genug, dass es nicht durchhängt, aber ohne die Haut einzudrücken. Jede Messung zweimal nehmen und den Durchschnitt bilden beseitigt die meiste Ungenauigkeit.
Referenzbereiche für Körperfett
Die Bereiche für Frauen liegen höher, weil essenzielles Fett — das Minimum für normale physiologische Funktionen — bei Frauen etwa 10–13 % beträgt, bei Männern nur 2–5 %. Dieser Unterschied ist biologisch bedingt, keine Frage der Fitness.
| Kategorie | Frauen | Männer |
|---|---|---|
| Essenzielles Fett | 10–13 % | 2–5 % |
| Athletisch | 14–20 % | 6–13 % |
| Fit | 21–24 % | 14–17 % |
| Durchschnitt | 25–31 % | 18–24 % |
| Über dem Durchschnitt | 32 % und mehr | 25 % und mehr |
Warum zwei Schätzungen, und warum sie sich unterscheiden
Dieses Tool zeigt sowohl die Navy-Methode als auch die Relative Fettmasse, weil eine einzelne Zahl eine Genauigkeit vortäuschen würde, die eine Maßband-Schätzung nicht hat. Die Navy-Methode nutzt drei oder vier Umfänge und eine logarithmische Gleichung, die für militärische Fitnesstests entwickelt wurde. RFM ist neuer und deutlich einfacher — nur Größe und Taille — und wurde anhand nationaler Erhebungsdaten gegen DEXA validiert.
Weichen beide Methoden um mehr als ein paar Punkte voneinander ab, ist das selbst eine Information. Meist bedeutet es, dass deine Maße in einem ungewöhnlichen Verhältnis zueinanderstehen — ein kräftiger Hals oder eine für deine Größe untypische Taille — und ist ein Signal, jede Einzelzahl mit Vorsicht zu behandeln, statt der zu vertrauen, die dir lieber ist.
Für eine wirklich genaue Messung bleiben DEXA und hydrostatisches Wiegen die Referenz. Beide kosten Geld und erfordern einen Termin vor Ort; keines ist nötig, um einen Trend zu verfolgen.
Häufige Fragen
- Wie genau ist die Navy-Körperfettformel?
- Im Vergleich zu einer DEXA-Messung liegt die Navy-Methode meist innerhalb von 3 bis 4 Prozentpunkten, wobei der individuelle Fehler größer sein kann. Sie ist in der Mitte des Bereichs genauer als an den Extremen und reagiert empfindlich darauf, wie konsistent du misst.
- Wo genau messe ich?
- Hals: direkt unterhalb des Kehlkopfs, Maßband vorne leicht schräg nach unten. Taille: bei Männern auf Nabelhöhe, bei Frauen an der schmalsten Stelle. Hüfte: an der breitesten Stelle, nur bei Frauen. Halte das Maßband stramm, aber ohne die Haut einzudrücken, und miss nach normalem Ausatmen.
- Warum unterscheidet sich mein Körperfett von dem meiner smarten Waage?
- Smarte Waagen nutzen Bioimpedanz: Ein schwacher Strom fließt durch den Körper, und aus dem Widerstand wird die Zusammensetzung geschätzt. Dieser Wert schwankt mit Flüssigkeitshaushalt, kürzlichem Essen, kürzlichem Sport und Hauttemperatur und kann sich daher an einem einzigen Tag um mehrere Prozentpunkte verschieben. Die Maßband-Methode ist stabiler, aber nicht genauer in absoluten Zahlen.
- Was ist ein gesunder Körperfettanteil?
- Die Bereiche unterscheiden sich nach Geschlecht, da Frauen mehr essenzielles Fett haben — etwa 10 bis 13 Prozent gegenüber 2 bis 5 Prozent bei Männern. Gängige Fitness-Bereiche liegen bei etwa 14 bis 18 Prozent für Männer und 21 bis 25 Prozent für Frauen, beschreiben aber Fitness-Kategorien, keine klinischen Schwellenwerte.